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Heilfasten Tagebuch Tag 3 – Fastenkrise, nein danke!

Fastenkrise - nein Danke
Heute ist der dritte Tag meiner Heilfasten Kur. Laut Buch und Berichten ist der dritte Tag gefährlich. Die Fastenkrise kann einen ereilen. Daher habe ich heute morgen direkt meine Schwester angeschrieben um zu fragen wie es bei ihr so läuft. O-Ton meiner Schwester Laura „…also Aufstehen klappt besser denn je und irgendwie fühl ich mich auch richtig fit dabei“ Man muss dazu sagen, dass meine Schwester zwei Kinder hat und im Familienbetrieb fleißig mitmischt. Mit anderen Worten, viel Arbeit und jede Menge Versuchungen. Und dennoch verträgt sie die Fastenkur richtig gut. Also auch bei ihr lässt die Fastenkrise auf noch sich warten. Und mir geht es glücklicherweise ähnlich. Nur das mit dem Aufstehen hat nicht so gut geklappt. Also eigentlich so wie immer. Dafür habe ich mir einfach eine Stunde länger im Bett erlaubt. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Keine Chance für die Fastenkrise

Gut ausgeschlafen habe ich nach dem Aufstehen mit einem selbst zusammen gestellten Tee aus Löwenzahn, Goldrute und Wegwarte gestartet. Der Tee ist ganz leicht bitter und unterstützt die Leber bei dem Entgiftungsprozess. Mittags gab es eine neue Variante der Gemüsebrühe sowie am Abend ein halbes Glas Obstsaft und ein halbes Glas Möhrensaft. Zwischendrin habe ich sehr viel Tee getrunken. Wasser trinke ich eigentlich fast nie. Daher habe ich meine Gewohnheit Tee zu trinken beim Fasten bei behalten.
„Verzicht nimmt nicht. Verzicht gibt. Er gibt die unerschöpfliche Kraft des Einfachen.“ – Martin Heidegger
Also wie du siehst, ist der Getränkeplan irre Vielfältig und ausgewogen. Ok nicht so wirklich aber du kannst dir nicht vorstellen wie sehr ich den Obstsaft heute genossen habe. Manchmal können die einfachsten Dinge so glücklich machen.

Alle zwei Tage Sauerkrautsaft und viel Bewegung

Alle zwei Tage sollte zu dem normalen Programm ein großes Glas Sauerkrautsaft zum Abführen getrunken werden. Alternativ ist auch eine Darmspülung möglich. Ich habe mich für den Sauerkrautsaft entschieden. Hat aber heute irgendwie nicht funktioniert. Daher werde ich es morgen mit einer größeren Portion Sauerkrautsaft probieren. Auch wenn der eigentlich erst wieder übermorgen dran wäre. Das Abführen während der Fastenzeit ist wichtig damit nichts im Darm liegen bleibt. Zusätzlich ist viel Bewegung sehr gut. Daher bin ich heute eine große Runde mit dem Fahrrad gefahren. Ein wenig langsamer als sonst aber der befürchtete Erschöpfungszustand ist ausgeblieben. Meine Schwester war heute sogar reiten und auch das war kein Problem. Dennoch sollte das Bewegungsprogramm auf jeden Fall auf den eigenen Gemütszustand abstimmt sein. Wenn man sich zu erschöpft fühlt dann ist weniger mehr. Aber es sollte zumindest jeden Tag ein kleiner Spaziergang drin sein.

Sich selber verwöhnen darf auf keinen Fall vernachlässigt werden

Eine Fastenkur zusammen mit ein oder mehreren Personen ist wirklich sehr hilfreich. Für den heutigen Tag hatten Laura und ich bereits einen gemeinsamen Saunanachmittag geplant. Wir haben zwei Durchgänge gemacht, zwischen drin entspannt und viel Tee getrunken. Nicht nur die Saunaeinheiten haben richtig gut getan. Auch, dass ich mich mit Laura über das Fasten austauschen konnte war super. Es motiviert mich wenn ich sehe wie gut Laura in ihrer doch etwas stressigen Situation mit dem Fassen zu recht kommt und wie sie sich Zeit schafft zwischendurch auch zu entspannen. Generell ist es in der Fastenzeit sehr wichtig, sich Zeit für sich selber zu nehmen. Zeiten der Ruhe und Entspannung einzuplanen. Es reicht ja schon eine halbe Stunde Meditation am Morgen oder Abend, eine Yogaeinheit oder gemütlich auf dem Sofa liegen. Einfach herrlich. Diese Zeit sollte man sich selber auf jeden Fall gönnen.

Meine Laune ist erschreckend gut

Ich bin normalerweise ein Mensch der ein wenig ungehalten werden kann, wenn er längere Zeit kein Essen bekommen hast. Und ungehalten ist hier noch harmlos ausgedrückt. Daher wurde vorab mein Freund gewarnt und im Vorfeld Entschuldigungen für mögliche Patzer ausgesprochen. Nur für den Fall der Fälle. Aber bis jetzt ist meine Laune erstaunlich gut. Ich fühle mich relativ entspannt und gelassen. Das Hungergefühl bleibt glücklicherweise weiterhin aus. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich köstlich nach Essen duftende Plätze gerade meide. Mein Freund nimmt ebenfalls super viel Rücksicht und versucht nicht direkt vor mir zu essen. Zudem habe ich alle köstlichen Leckereien und süße Versuchungen in die hinterletzte Ecke meines Vorratsschranks verbannt. Ganz nach dem Motto – aus den Augen aus dem Sinn. Das funktioniert ganz gut.

Ich bin näher und bewusster bei mir

Nach drei Tagen fasten habe ich das Gefühl mich und meinen Körper viel intensiver zu spüren. Ich bin wesentlich präsenter und aufmerksamer. Und natürlich auch total glücklich, dass mich die Fastenkrise bis jetzt in Ruhe gelassen hat. Auch ist mein Geschmacks- und Geruchssinn ein wenig sensibler als gewöhnlich. Dadurch schmeck die Tasse Tee gleich ein bisschen intensiver als sonst. Und wie schon gesagt der Saft heute Abend war eine Geschmacksexplosion. Nein, ich übertreibe nicht. Er war einfach unglaublich lecker. Erschöpft bin ich ebenfalls nicht. Ich habe heute ca. 9 Stunden gearbeitet, war mit dem Fahrrad unterwegs sowie mit dem Auto. Erstaunlicherweise habe ich für alles heute ausreichend Energie gehabt. Alles in allem hatte ich einen richtig guten Tag. Da kann ich jetzt nur hoffen, dass mich die Fastenkrise nicht doch noch am vierten Tag packen wird… Welche Entspannungseinheiten hast du dir in der Fastenzeit gegönnt? Über  Deine Tipps und Anregungen in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen. Wenn du übrigens auch eine Fasten Kur planst, dann schau dir auch meinen Artikel über die Fastenvorbereitung an. Hier gebe ich dir Tips wie du doch optimal auf die Fastenkur vorbereiten kannst. -> Die Besten Tips für die Vorbereitung auf die Heilfastenkur

Wie bist du mit der Fastenkrise umgegangen oder hattest du ebenfalls das große Glück erst gar nicht so sehr davon betroffen gewesen zu sein? Ich freue mich in den Kommentaren von dir zu lesen.

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